In den von Israel besetzten Gebieten herrscht Apartheid
Al Quds (Jerusalem) (dradio) - Rupert Neudeck, Vorsitzender der Hilfsorganisation "Grünhelme" charakterisiert die Situation in den von Israel besetzten Gebieten als "Apartheid".
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk berichtete Neudeck heute aus Al Quds (Jerusalem) über Schikanen und rechtliche Diskriminierungen des israelischen Regimes gegen Palästinenser in den besetzten Gebieten. Bei dem ihnen aufgezwungenen "Besatzungsrecht", so Neudeck, handele es sich, genau genommen, um ein Militärrecht, das es in den sog. Siedlungsgebieten z.B. nahezu unmöglich mache, Schulen und Krankenhäuser zu errichten oder soziale Projekte durchzuführen. So würden die "Grünhelme" sich seit Jahren vergeblich um die Baugenehmigung für eine Berufsausbildungsschule für palästinensische Jugendliche bemühen.
Die "Apartheid" in den besetzten Gebieten illustrierte Neudeck weiter mit Behinderungen der Freizügigkeit für Pälästinenser und der Tatsache, dass sie die gut ausgebauten Schnellstraßen nicht nutzen dürfen und viele andere infrastrukturelle Einrichtungen ihnen nicht zugänglich sind.
Link zum Interview: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1673697/
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