blog-press.de.vu/Nachrichten aus aller Welt ......SOZIAL.:★:KRITISCH.:★:UNABHÄNGIG.:★:GERECHT..:...
 
StartseiteStartseite  PortalPortal  GalerieGalerie  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  ZumaZuma  
EU greift Ziele in Somalia an Brüssel. Die »Antipiraterie«-Mis­sion Atalanta der EU hat am Dienstag eine neue Eskalationsstufe erreicht: Erstmals seit der Ausweitung des Mandats wurden Ziele am Strand von Somalia angegriffen. Mit der »erfolgreichen Operation« seien Lager von Piraten zerstört worden, erklärte EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton. Ihrem Sprecher zufolge gab es keine Verletzten. Nach dem Luftangriff mit Flugzeugen und Hubschraubern kündigte Ashton weitere derartige Aktionen der EU an. Nach Angaben aus EU-Kreisen wurden die Ziele aus weniger als hundert Metern Entfernung von der Seeseite beschossen. Ein Atalanta-Sprecher sagte auf AFP-Anfrage, daß bei der Aktion kleine Schiffe am Strand der Region Galmudug beschossen wurden. (dapd/AFP/jW)
Navigation
 Portal
 Mitglieder
 Profil
 FAQ
 Suchen
Die neuesten Themen
» Zuwanderung nach Deutschland auf höchstem Stand seit 1996
von Peaceful Mind Gestern um 1:46 pm

» Mladic reckt zu Beginn des Kriegsverbrechen-Prozess Daumen nach oben
von Peaceful Mind Gestern um 1:43 pm

» Bewährungsstrafen für Soldaten wegen sexuellen Missbrauchs
von Peaceful Mind Gestern um 1:27 pm

» Kanzlerin Merkel bekommt jetzt 1000 Euro mehr im Monat
von Peaceful Mind Gestern um 1:25 pm

» Raubbau an der Natur geht unvermindert weiter
von Peaceful Mind Gestern um 1:20 pm

» Versagen auf ganzer Linie
von Peaceful Mind Gestern um 12:53 pm

Peace4the world


Ähnliche Themen
  • » VORSTAMMTISCH
  • Frieden
    Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg: Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.
    Peace
    http://www.schar-links.de free counters
    Free counters

    Austausch | 
     

     Zurück zu Franco

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
    AutorNachricht
    Peaceful Mind
    Admin


    Anzahl der Beiträge: 2688
    Anmeldedatum: 20.06.11
    Ort: NRW,Aachen

    220212
    BeitragZurück zu Franco

    Zurück zu Franco
    Spanien: Unterdrückung protestierender Schüler erinnert Linke an Zeiten der Diktatur. Strafanzeige gegen Polizei
    Von André Scheer

    Mit einer Strafanzeige bei der für Vergehen gegen Minderjährige zuständigen spanischen Staatsanwaltschaft hat die Vereinigte Linke Valencias (EUPV) auf die Übergriffe der Polizei gegen demonstrierende Schüler reagiert. »Was in Valencia passiert, erinnert uns zu sehr an den Franquismus und die Verfolgung der gegen die Diktatur gerichteten Studentenrevolten«, erklärt die 1951 geborene Juristin und ­EUPV-Chefin Marga Sanz. In ihrem am Montag bei der Anklagebehörde eingegangenen Schriftsatz bezieht sich die Politikerin zunächst nur auf die Ereignisse am vergangenen Donnerstag und Freitag, als die Polizei erstmals gewaltsam gegen friedliche Demonstranten vorgegangen war (jW berichtete). Gegen die am Montag erneut erfolgten Attacken richteten sich am Dienstag eine Kundgebung in Valencia und Solidaritätsaktionen in anderen Städten Spaniens, etwa in Alicante und Madrid. Die Teilnehmer sollten in Weiß gekleidet und mit einem Buch »bewaffnet« erscheinen, um für das Recht auf Bildung und gegen die Unterdrückung zu demonstrieren.

    Ausgelöst wurden die Auseinandersetzungen, als mehrere hundert Schüler des Instituts Lluís Vives am vergangenen Donnerstag spontan dagegen protestierten, daß trotz Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt in ihrer Schule die Heizung abgestellt blieb, weil die Regionalregierung die Rechnung nicht bezahlt hatte. Die Jugendlichen hatten dem Unterricht in Wintermänteln folgen müssen. Gegen ihren völlig gewaltfreien Protest war die Polizei hart vorgegangen und hatte die Minderjährigen teilweise über mehrere Stunden festgehalten, wie Sanz in ihrer Klageschrift unter Berufung auf namentlich genannte Zeugen anprangert.

    In der Tageszeitung El Periódico erinnerte die EUPV-Parlamentsabgeordnete Marina Albiol am Dienstag an die generell dramatische Lage des öffentlichen Dienstes in der autonomen Region Valencia: »Schulen und Bildungsinstitute ohne Mittel, um die Schüler angemessen zu betreuen; unendliche Wartelisten in den Gesundheitseinrichtungen; Tausende Angestellte ohne die ihnen zustehenden Leistungen. Die Antwort, die die Regierung gibt, wenn die Bürger Verbesserungen einfordern, sind Hetzjagden durch die Polizei.« Während die Demokratie in Valencia bereits am Boden liege, versuche die Rechte, ihre Positionen weiter auszubauen. Als Beispiele nannte Albiol weitere von der Regionalregierung Generalitat geplante Kürzungen, die von Madrid betriebene »Arbeitsmarktreform«, und die »Perversion des Justizsystems«. Damit spielte sie unter anderem auf die jüngste Verurteilung des Richters Baltasar Garzón an, dem Korruptionsermittlungen gegen PP-Politiker zum Verhängnis wurden. Auch gegen mehrere Mitglieder der Generalitat stehen Vorwürfe der Bestechlichkeit im Raum. »Sie haben das Geld, die Macht und ein ganzes, gut ausgebautes System zur Verteidigung ihrer Interessen«, so Albiol.

    Neben dem juristischen Vorgehen fordert die valencianische Linke auch den Rücktritt von Paula Sánchez de León, die als Regierungsdelegierte das Kabinett von Ministerpräsident Mariano Rajoy in Valencia vertritt. Diese hatte das Agieren der Polizei ausdrücklich verteidigt, weil die Demonstrationen der Jugendlichen nicht von den Behörden genehmigt worden seien. Damit habe Sánchez de León den Umgang mit den Problemen der Jugendlichen an die Polizei abgegeben, kritisierte Sanz. Die ebenso wie die Zentralregierung in Madrid von der rechten Volkspartei (PP) getragene valencianische Regionalregierung Generalitat wollte auf jW-Nachfrage keine Stellungnahme abgeben.

    Demgegenüber stellt sich die »Vereinigte Polizeigewerkschaft« (SUP) offen hinter ihre valencianischen Kollegen. Die Jugendlichen hätten ihre Demonstration und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen nicht angekündigt. Darauf habe die Polizei »logisch« reagiert und durch eine Postenkette die Schüler »beschützt«, damit diese »nicht von einem unaufmerksamen Autofahrer erfaßt« würden. Den zahlreichen Augenzeugen, die im Internet Fotos und Videoaufnahmen von den Übergriffen der Beamten veröffentlicht hatten, warf die SUP vor, die Methoden von Hitlers Propagandaminister Joseph Goebbels übernommen zu haben: »Die Wiederholung einer Falschmeldung kann dazu führen, daß viele glauben, es sei die Wahrheit.«
    jw

    _________________
    Bye peaceful mInd
    Nach oben Nach unten
    http://blog-press.forumieren.com

     Ähnliche Themen

    -
    » Burschenschaften: Rechtsweg nicht ausgeschlossen
    Diesen Eintrag verbreiten durch: Lesezeichen erzeugenDiggRedditDel.icio.usGoogleLiveSlashdotNetscapeTechnoratiStumbleUponNewsvineanzeigenYahooSmarking

    Zurück zu Franco :: Kommentare

    Keine Kommentare.
     

    Zurück zu Franco

    Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 

    Seite 1 von 1

    Forenbefugnisse:Sie können in diesem Forum nicht antworten
     :: Blog-Press :: Europa-Blog-